Wer irgendwann mal in die Verlegenheit kommen sollte, eine führerlose Passagiermaschine (z.B. eine Boeing 737) landen zu müssen, findet in meiner Lieblingszeitung eine ziemlich genaue Anleitung dafür. Verdammt noch mal, das können die doch nicht ERNST meinen, oder?!?
“Das Fahrwerk mit dem Hebel (5) , der aussieht wie ein Reifen, ausfahren. Ist kein Flugplatz in der Nähe, mit Hilfe des Kompasses (6) ein gerades Stück Straße (mindestens 1,5 km Länge) ansteuern.”
Ja, nee, is’ klar. Und wenn auch gerade kein gerades Stück Straße in der Nähe ist, geht auch ein IKEA-Parkplatz. Da muss man dann nur ein bisschen fester “die Oberkanten beider Fuß-Pedale drücken, bis das Flugzeug steht.” Und möglichst vorher aus dem Fenster rufen, dass die Leute etwas Platz machen. Weil, bei der Größe von so ‘nem Flugzeug verschätzt man sich leicht. Und wenn man dann in der Parklücke steht: Warndreieck aufstellen! Sonst knallt einem noch das nächste von einem gestörten BILD-Leser gekaperte gesteuerte Flugzeug ins Heck.




Naja, in der Berliner Presse gab es da noch den ein oder anderen Rückzieher,von wegen mit Privat-Lizenz kann man ne 737 nicht steuern. Aber der gestörte Leser muss ja auch nichts treffen. Doppeltürme erreicht man auch ohne gezielten Landeanflug. Für den Reichstag tuts auch ne Privatmaschine…
Immerhin ist das Lieblingszeitungsverleger Gebäude auch höher als der Reichstag. Für einen Landeanflug nach Schnelllern Modus wie o.g.reicht es allemal.
Kommentar von psack, geschrieben am 21. August 2005 | 22:44
Schau dazu doch mal auf bildblog.de vorbei…
Kommentar von KWiNK, geschrieben am 23. August 2005 | 16:34
psack: Die Idee mit dem Lieblingszeitungsverlegerhaus ist keine schlechte … Hehe.
KWiNK: Weiß ich doch, die haben’s ja von mir. Ähem.
Kommentar von Tim, geschrieben am 23. August 2005 | 22:42