
Die Vorgruppe: The Bravery.
Nachdem die taubstummen Tontechniker nach dem vierten Song aus dem Brei endlich Musik gemacht hatten, fiel auf: die sind gar nicht so schlecht. Trotzdem ist es eine undankbare Aufgabe, vor einer Band wie Depeche Mode zu spielen.
Die Rolling Stones des Synthi-Pop: Depeche Mode.
Ich bin kein Depeche Mode-Fan, aber die alten Herren rocken! Die Stimmung in der Color Line Arena war unglaublich, ca. 16.000 Besucher feierten Dave Gahan (der mit seinem schwulen Tanzstil offensichtlich und tatsächlich Frauen zum kreischen bringt), Martin Gore (mit Glatzen-Per-Mütze und Engelsflügeln) und Andy Fletcher. Bis auf »Precious«, das Mr. Gahan leider ziemlich versaut hat, war’s musikalisch umwerfend. Ich kann nur jedem empfehlen, sich Karten für die Stadion-Tour im Sommer zu besorgen.
Original-Video-Aufnahme vom Depeche Mode-Konzert in Hamburg, mit bestechender Bild- und Tonqualität (avi, 3.5 MB)



