blog.monoton.org - das leben ist langweilig ..?

das leben ist langweilig ..?

God Bless America

03. September 2005 | 10:25

Was da zur Zeit in den Südstaaten der USA passiert, ist einfach unfassbar. Man lässt den Fernseher laufen, schaltet hin und her zwischen n-tv und n24, sieht und hört widersprüchliche Nachrichten zu Hauf, könnte heulen bei den Bildern. Und dann sieht man den Präsidenten Georg W. Bush und könnte kotzen vor Wut. Diesem Mann guckt die Dummheit aus jedem Knopfloch und seine Durchhalteparolen sind so erbärmlich wie die Hilfsaktionen, die nach sechs Tagen immer noch schleppend anlaufen.

Und weil mich das so aufregt, werde ich hier einige Nachrichten und Unglaublichkeiten sammeln.

Michael Moore schreibt einen offenen Brief an George W. Bush.

Der Bürgermeister von New Orleans Ray Nagin sagte in einem Radiointerview:

“Jetzt kommt endlich aus dem Arsch und lasst uns die größte gottverdammte Krise in der Geschichte dieses Landes bewältigen”

Georg W. Bush taucht nach fünf Tagen das erste Mal im Katastrophengebiet auf, begleitet von ein paar Kameras. Ausländische Sender bekommen nicht die Möglichkeit, Bilder zu machen.

Zeitgleich mit Mr. Bush und medienwirksam erreichen plötzlich Hilfskonvois und Busse New Orleans.

Parlamentarier Elijah Cummings:

“Wir können es nicht zulassen, dass eines Tages gesagt wird: Der Unterschied zwischen jenen, die den Sturm überlebten, und denen, die starben, lag in nichts anderem als in der Armut, im Alter oder der Hautfarbe.”

Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika Georg W. Bush:

“The good news is, an it’s hard for some to see it now, that out of this chaos is gonna come a fantastic gulf coast. […]

My attitude is: if it’s not going exactly right we gonna make it go exactly right. […]

It’s if the entire gulf coast were obliterated by the worst kind of weapon* you can imagine.”

* Wir nennen das “Natur”, Mr. Bush.

 

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