Bis jetzt dachte ich, das Dümmste Dünnste auf der Welt wäre Kate Moss. Stimmt gar nicht. Noch eine ganze Ecke dünner ist »Der Gelbe Sack«, dieses anachronistische Überbleibsel einer christ-demokratischen Umweltpolitik. Man schmeißt oben was rein und unten ist ein Loch drin. Hat man Glück und die hauchdünne Folie hält, bis der Sack voll ist, reißt er spätestens, wenn man ihn mit Hilfe des integrierten Plastikbandes verschließen will. Und ich behaupte: Seit es die »Gelbe Tonne« gibt, ist der Wegwerf-Abfallbeutel nochmal dünner geworden.
Um es mit den Worten des DSD zu sagen:
Weil es um Werte geht.
Um Welt.
Value for the people.
Leute, anstatt viel Geld für absolut wirklich saudumme Werbesprüche auszugeben, macht die Säcke dicker!





schwere windeln haben auch nichts im gelben büdel zu suchen! denk ma drüber nach ;)
aber so wie ich feststellen musste, ist es in bremen auch gar nicht leicht an diese säcke zu kommen… werden unter der ladentheke wie hehlerware in meinem spar-markt des vetrauens gehandelt. da kommt nicht jeder ran - ohne witz.
Kommentar von panschi, geschrieben am 08. August 2006 | 23:19
Ich weiß, kenn ich. Hier gibt’s die in einem Zeitschriftenladen und ich fühle mich jedesmal genötigt, irgendwas zu kaufen …
Kommentar von Tim, geschrieben am 08. August 2006 | 23:33
Hab ich kein Problem mit. Ich fordere nur meine gelben Säcke und verlasse den Laden OHNE etwas gekauft zu haben. Boah, was bin ich gemein?!
Kommentar von Svenja, geschrieben am 09. August 2006 | 09:47
[…] Beste aber zum Schluss: die Säcke sind dicker! 15µm statt […]
Pingback von » Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht oder: Wer hat Angst vorm Gelben Sack » blog.monoton.org - das leben ist langweilig ..?, geschrieben am 18. Dezember 2007 | 15:49