Web 2.0 ist ja was ganz Tolles, habe ich gehört. Das neue Internet. Mit Social Networking, Social Bookmarking, Social Fucking und Social Commerce. Auf deutsch: Lege möglichst alle für dein Leben relevanten Daten auf irgendwelchen Servern ab und lass dann auch noch jeden dran. Social und so.
Da wäre zum Beispiel openBC, die Single-Börse für Möchtegern-Unternehmer mit Erektions- störungen, die innerhalb von Sekunden über neu angemeldete weibliche User unter 30 herfallen und deren Gästebücher mit Pseudo-Geschleime (»Mit Ihnen würde ich ja mal gerne so richtig … geschäftlichen Kontakt aufnehmen!«) vollspammen und …
Äh, was wollte ich eigentlich? Ach ja. Redet man über Web 2.0, taucht spätestens im zweiten Nebensatz »Ajax« auf. Und das ist mal wirklich interessant. Weil es nix mit Web 2.0 zu tun hat. Jedenfalls nicht zwangsläufig.
Ajax bezeichnet ein Konzept der asynchronen Datenübertragung zwischen einem Server und dem Browser, welches es ermöglicht, innerhalb einer HTML-Seite eine HTTP-Anfrage durchzuführen, ohne die Seite komplett neu laden zu müssen. Das eigentliche Novum besteht in der Tatsache, dass nur gewisse Teile einer HTML-Seite oder auch reine Nutzdaten sukzessiv bei Bedarf nachgeladen werden.
Mja, sagt ihr jetzt, weiß ich doch alles. Ich aber nicht. Deshalb habe ich mir »Praxiswissen Ajax« von Denny Carl bestellt. Und es hat sich gelohnt, das Buch ist für Anfänger uneingeschränkt empfehlenswert und zusätzlich auch noch nett geschrieben.
Nun also kann die Arbeit an meinem eigenen Web 2.0-Projekt beginnen: »openBJ: Get a blowjob - wherever you are«




Wenn dein Web 2.0 Projekt fertiggestellt ist, helfe ich dir gerne im passiven Beta-Test.
Kommentar von panschi, geschrieben am 24. Juli 2006 | 18:48